Donnerstag, 25. Juni 2026
lagerfeuerromantik, 13:07h
Im Büro ist es kühler als zuhause. Zur Mittagspause hole ich mir nur einen Salat. Die Kollegin hat eine Freundin zu Besuch, die mit uns zu Mittag isst. Wir unterhalten und und je mehr sie erzählt, desto größere Herzchenaugen bekomme ich. Sie spielt Klavier und besucht Abend-Kurse an einer Kunstschule. Ich hätte mich noch ewig mit ihr unterhalten können, über Tanz, Musik, Kunst, Geld verdienen, über die Runden kommen, alles. Leider war die Mittagspause vorbei.
Nach der Arbeit gehe ich ins Yin-Yoga. Ich habe den Nacken so sehr verspannt, dass ich Schwindel, Kopfschmerz und einen Tinnitus bekommen habe. Auslöser waren diese blöden Schulterrollen im Contemporary, zu viel Kaffee, Bildschirmarbeitsplatz, Alkohol am Wochenende. Ich konnte den Kopf ohne Schmerzen nicht bewegen und geknirscht hat es auch. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren.
Die Symptome waren so heftig, dass ich dachte, ich habe einen Hirntumor, Arthrose, Rheuma, Nerven kaputt, Totalschaden.
Einen Monat später ging ich zum Orthopäden, weil es kein Stück besser wurde. Er hat mich gerönt und vermessen, meinte, da sei alles in Ordnung, das sei Stress und verschrieb mir manuelle Therapie.
Ich suchte mir eine Praxis, die ultraschick und modern aussah und alle Mitarbeiter*innen wie Fussballcoaches aussahen. Mein Physiotherapeut war auch tatsächlich so.
"Normalerweise kann man in deinem Fall nicht viel machen, aber bei dir habe ich Hoffnung". Der Sympathikus sei permament unter Hochspannung, ich solle als erstes den Kaffee weglassen.
Der Entzug war die Hölle, ich habe drei Tage lang Ibuprofen eingeworfen, weil mir alles weh tat, ich schlief stundenlang. Den ersten Tag konnte ich überhaupt nicht arbeiten. Das wurde dann besser, aber ich merkte, wie ich lernen muss, runterzukommen, und zwar so richtig. 24 Stunden am Tag nüchtern und ruhig zu bleiben.
Nach der Arbeit gehe ich ins Yin-Yoga. Ich habe den Nacken so sehr verspannt, dass ich Schwindel, Kopfschmerz und einen Tinnitus bekommen habe. Auslöser waren diese blöden Schulterrollen im Contemporary, zu viel Kaffee, Bildschirmarbeitsplatz, Alkohol am Wochenende. Ich konnte den Kopf ohne Schmerzen nicht bewegen und geknirscht hat es auch. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren.
Die Symptome waren so heftig, dass ich dachte, ich habe einen Hirntumor, Arthrose, Rheuma, Nerven kaputt, Totalschaden.
Einen Monat später ging ich zum Orthopäden, weil es kein Stück besser wurde. Er hat mich gerönt und vermessen, meinte, da sei alles in Ordnung, das sei Stress und verschrieb mir manuelle Therapie.
Ich suchte mir eine Praxis, die ultraschick und modern aussah und alle Mitarbeiter*innen wie Fussballcoaches aussahen. Mein Physiotherapeut war auch tatsächlich so.
"Normalerweise kann man in deinem Fall nicht viel machen, aber bei dir habe ich Hoffnung". Der Sympathikus sei permament unter Hochspannung, ich solle als erstes den Kaffee weglassen.
Der Entzug war die Hölle, ich habe drei Tage lang Ibuprofen eingeworfen, weil mir alles weh tat, ich schlief stundenlang. Den ersten Tag konnte ich überhaupt nicht arbeiten. Das wurde dann besser, aber ich merkte, wie ich lernen muss, runterzukommen, und zwar so richtig. 24 Stunden am Tag nüchtern und ruhig zu bleiben.
... comment