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Mittwoch, 24. Juni 2026
lagerfeuerromantik, 07:33h
Ich habe mir Kleidung bestellt. Eine zweite kurze Hose muss her, und T-Shirts, die nicht schwarz sind, und weiße Sneakersocken, weil jedes Stück Stoff zu viel ist. Wäre ich eine Frau, trüge ich Kleider, Kleidchen wahrscheinlich. Am liebsten trüge ich eine kühlende Schutzschicht, die den Körper nicht betont, sondern angenehm umschmeichelt.
Im Büro geht es mit der Wärme. Ich bin nur leider extrem unmotiviert. Seit April bin ich im Betriebsrat. Es wollte niemand und jemand muss ja. Weil ich Quotenmann bin, war ich auch ohne Stimme drin, habe dann aber trotzdem normal Stimmen bekommen. Meine Kolleginnen sind super. Die Vorsitzende bekomme gerade ihr Kind, deshalb muss ich für ein halbes Jahr den Vorsitz übernehmen.
Jetzt habe ich zwei Schulungen hinter mir, zwei dicke Bücher neben mir liegen, ArbG und BetrVG, dessen Inhalt ich Claude gegeben habe, der mir das für Obsidian aufbereitet hat, damit ich dort nach Themen und Schlagwort suchen kann. Wir brauchen die Gesetz nicht, bei uns liegt der Schwerpunkt im Vorfeld: Kommunikation und Information. Miteinander reden ist immer gut. Was aber leider auch dazu gehört, ist Dokumentation. Alles wird protokolliert, unterzeichnet, abgelegt. Ist mir schon klar, dass das wichtig ist, aber wieso ich? Ich bin Künstler, Schöngeist, Freigeist, ich leben nach dem Motto "Was kümmert mich mein Gerede von heute morgen?!" Ich sitze mit Rotwein an der Côte d’Azur und genieße die Meeresbriese während mein Ferrari abkühlt und lese Bücher, abends treffe ich mich mit Freunden und mache Musik, während die Grillen zirpen. Im Garten wächst das Cannabis und Schmetterlinge setzen sich an den Rand meines mit dunkelrotem, öligem Wein gefüllten Weinglases.
Ich gehe dann mal die Anwesenheitslsten und Protokolle abheften, gehe die Mails durch und bereite die Sitzung für Morgen vor.
Im Büro geht es mit der Wärme. Ich bin nur leider extrem unmotiviert. Seit April bin ich im Betriebsrat. Es wollte niemand und jemand muss ja. Weil ich Quotenmann bin, war ich auch ohne Stimme drin, habe dann aber trotzdem normal Stimmen bekommen. Meine Kolleginnen sind super. Die Vorsitzende bekomme gerade ihr Kind, deshalb muss ich für ein halbes Jahr den Vorsitz übernehmen.
Jetzt habe ich zwei Schulungen hinter mir, zwei dicke Bücher neben mir liegen, ArbG und BetrVG, dessen Inhalt ich Claude gegeben habe, der mir das für Obsidian aufbereitet hat, damit ich dort nach Themen und Schlagwort suchen kann. Wir brauchen die Gesetz nicht, bei uns liegt der Schwerpunkt im Vorfeld: Kommunikation und Information. Miteinander reden ist immer gut. Was aber leider auch dazu gehört, ist Dokumentation. Alles wird protokolliert, unterzeichnet, abgelegt. Ist mir schon klar, dass das wichtig ist, aber wieso ich? Ich bin Künstler, Schöngeist, Freigeist, ich leben nach dem Motto "Was kümmert mich mein Gerede von heute morgen?!" Ich sitze mit Rotwein an der Côte d’Azur und genieße die Meeresbriese während mein Ferrari abkühlt und lese Bücher, abends treffe ich mich mit Freunden und mache Musik, während die Grillen zirpen. Im Garten wächst das Cannabis und Schmetterlinge setzen sich an den Rand meines mit dunkelrotem, öligem Wein gefüllten Weinglases.
Ich gehe dann mal die Anwesenheitslsten und Protokolle abheften, gehe die Mails durch und bereite die Sitzung für Morgen vor.
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